Kurzprotokoll der Sitzung der agmav Westfalen-Lippe am 04.03.2021

Kurzprotokoll der Sitzung der agmav Westfalen-Lippe am 04.03.2021

Am vergangenen Donnerstag tagte die agmav Westfalen- Lippe in einer Videokonferenz. Schwerpunktmäßig haben wir uns u.a. mit folgenden Themen beschäftigt:

Gremienarbeit in der Pandemie: Wie viele andere sind auch wir weiterhin gezwungen, die Termine auf Abstand oder online zu führen. Wir erleben jedoch in vielfacher Hinsicht, dass diese Termine in der Regel weniger effektiv sind als die realen Treffen und hierdurch eine sehr hohe Arbeitsverdichtung stattfindet. Weniger effektiv? Ja!

Zum einen dauert es, alle technischen Probleme zu beseitigen.

Gremienarbeit ist zum anderen demokratische Arbeit, in der alle beteiligt werden müssen und der Austausch benötigt wird, anders als die Arbeit in hierarchischen Strukturen, die mit Vorgaben arbeitet. Vieles geht bei der zweidimensionalen Diskussion verloren und muss zeitaufwendig rekonstruiert werden.

ViKos/ Telkos sind anstrengender, also werden mehr Pausen benötigt um konzentriert arbeiten zu können. Und zu guter Letzt gehört zu einer Meinungsbildung auch die Reflexion der Themen in den Zwischenzeiten. Und auch das ist digital schlecht möglich. Oder rufst du in der Sitzungspause oder vor der nächsten Videokonferenz den Gesprächspartner an, um beim Luftschnappen weiterzureden?
Um der Arbeit der Mitarbeitervertretung gerecht zu werden kann diese digitale Form der Arbeit aus unserer Sicht nur eine vorübergehende Möglichkeit sein, die auf ein notwendiges Minimum reduziert werden muss.

Auch unsere Mitgliederversammlungen und Fortbildungen haben wir bis zum Sommer absagen müssen. An dem Termin am 10.06.21 wollen wir jedoch erst einmal festhalten. Die Themen Einigungsstelle, Tarifvertrag der Altenpflege und MAV Arbeit in der Pandemie sind nach wie vor aktuell.

Die aktuellen Beschlüsse der Arbeitsrechtlichen Kommissionen RWL haben wir zur Kenntnis genommen. Zu Teilen der Ergebnisse der Gespräche in der ARK DD haben wir bereits öffentlich auf unserer Seite Stellung genommen.

In den vergangenen Wochen haben wir Abfragen der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Bereich (Buko) zu den Themen Einigungsstelle und Verbandsempfehlung der Diakonie Deutschland zur Unternehmensmitbestimmung weitergeleitet. Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen und eure Mithilfe. Eure Antworten haben wir an die Buko weitergeleitet. Über die weiteren Schritte halten wir euch auf dem Laufenden.

Im vergangenen Jahr wurde die Wahlordnung zum Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland geändert. Dem § 2 wurde folgender Absatz 1b angefügt: „Kann aufgrund der bestehenden Corona-Pandemie bis zum 30. Juni 2021 keine Mitarbeiterversammlung durchgeführt werden, wird der Wahlvorstand durch die amtierende Mitarbeitervertretung bestimmt. Besteht keine Mitarbeitervertretung, wird der Wahlvorstand von der Dienststellenleitung im Einvernehmen mit dem Gesamtausschuss der Gliedkirche bzw. des gliedkirchlichen Diakonischen Werks bestimmt.“
Sollte dies bei euch, oder bei einer euch bekannten Einrichtung, der Fall sein bitten wir euch uns zu kontaktieren, damit wir diese Aufgabe wahrnehmen können. Selbstverständlich beabsichtigen wir hierbei nicht, stumpf mit der jeweiligen Dienststellenleitung ohne Beteiligung der Belegschaft Wahlvorstände zu bestimmen. Wie die Einbindung der Kolleg/innen gestaltet werden kann, müssen wir im Einzelfall sehen.

Mitarbeitervertretungen die noch keine Infomails von uns erhalten haben, bitten wir, über info@agmav.de Kontakt aufzunehmen damit wir die Adressen ggf. in den Verteiler aufnehmen können.

Bei Fragen und Rückmeldungen sind wir für euch da.


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